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Labin, im Osten Istriens gelegen, besitzt eine der schönsten mittelalterlichen Altstädte. Auf einem über 300 Meter hohen
Bergrücken gelegen, erreicht man die Altstadt, wenn man der Beschilderung 'Stari grad' folgt. Etwa 100 Meter hinter dem vor den Stadtmauern
gelegenen Platz Črć (Titov trg) findet man genügend Parkplätze.
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Durch seine günstige Lage war der Ort bereits in illyrisch-keltischer Zeit und in der Römerzeit als Albonesium bekannt. In der Folgezeit
wechselten die Besitzverhältnisse oft. Nach den Ostgoten im 5. Jahrhundert zogen hier die Byzantiner, die Langobarden, die Franken und
ab 1420 die Venezianer ein.
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Unter den Venezianern wurde die Stadt dann befestigt und im 17. Jahrhundert entstand die Vorstadt. Im 19.
Jahrhundert wurde unter Österreichs Herrschaft der Steinkohlebergbau intensiviert. In die von 1918 bis 1945 reichende italienische
Herrschaft fällt die Republik Labin, ein Aufstand der Bergleute, welcher aber nach kurzer Zeit blutig niedergeschlagen wurde.
Der Vorstadtplatz Črć wird einerseits von prächtigen Renaissance-Palästen und andererseits von den Mauern der
Altstadt eingerahmt. Die Loggia aus dem Jahre 1662 beherbergt heute ein kleines Restaurant.
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Durch das Haupttor Sv. Flor aus dem 16. Jahrhundert erreicht man den Stari trg. Der Scampiccio-Palast (16. Jh.), die Stephanskapelle und die
Pfarrkirche Mariä Geburt säumen eine Steilgasse. Ebenfalls hier befindet sich der barocke Battiala-Lazzarini-Palast aus dem 18. Jh.
Dieser beherbergt heute ein Museum. Den weiter oben gelegenen und schon von weitem sichtbaren venezianischen Glockenturm kann man
gegen eine geringe Gebühr besteigen. Von hier oben bietet sich ein herrlicher Rundblick über die Koromačno-Halbinsel,
die Ostküste mit dem Badeort Rabac, die südlichen Ausläufer des Učka-Gebirges und das inneristrische
Hügelland.
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